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Zack die Bohne - Alleskönner Kaffee

Was ist wohl nach wie vor das beliebteste Heißgetränk in unseren Breiten? Richtig, der Kaffee! Mit ihm werden nicht nur Genuss, guter Geschmack und dessen aufputschende Wirkung verbunden, sondern auch die vielseitigen Verarbeitungsweisen, die es bereits gibt. Doch was die wenigstens wissen: Kaffee schmeckt nicht nur gut, sondern kann viel mehr.

Das erste Kaffeemehl der Welt

Kaffeemehl ist nicht gleichzusetzen mit Kaffeepulver. Es wird nicht aus den Bohnen gewonnen, sondern aus Schale und Fruchtfleisch der Kaffeekirsche. Lang galt die rote Umhüllung als reines Abfallprodukt. New Yorker Köche fanden jedoch heraus, dass man daraus ein glutenfreies, ballaststoffreiches Mehl herstellen kann, das zusätzlich einen hohen Gehalt an Proteinen, Eisen und Antioxidantien aufweist. Es eignet sich hervorragend zum Backen von Kuchen, Keksen oder Brot. Sein Geschmack ist entgegen jeder Annahme nicht bitter, sondern süß und fruchtig.

Pilze aus Kaffee?

Ein weiteres Startup beschäftigt sich in Berlin mit der nachhaltigen Nutzung von Kaffeeabfällen. Der Coffee-to-go ist nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken. Was viele jedoch nicht bedenken, ist die hohe Anzahl an Müll, die sich dadurch ansammelt. Dort landen auch große Mengen an Kaffeesatz. Und mit diesen hat sich das Berliner Startup Chido’s Mushrooms sein Geschäft aufgebaut.

Sie sammeln die Reste ein und verwenden sie für die Pilzzucht, die durch die wertvollen Inhaltsstoffe der Überreste möglich ist. Der Kaffeesatz wird mit Sporen von Austernpilzen, Limonenseitlingen oder Rosaseitlingen versetzt und anschließend in einem praktischen Set angeboten. Zuhause besprüht man sie mit Wasser, wartet ca. zehn Tage und schon kann man die ersten erntereifen Pilze bewundern.

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