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Revolution gegen Lebensmittel-verschwendung: Adoptiere deinen eigenen Orangenbaum

Heutzutage funktioniert der Lebensmittelhandel weitgehend anonym. Wir konsumieren Obst, Gemüse, Fleisch und wissen dabei nicht einmal, woher dies eigentlich stammt. Die Brüder Gabriel und Gonzalo Úrculo aus Spanien wollen dies mit ihrem Crowdfarming-Projekt ändern. Qualität statt Quantität, rein biologischer Anbau, keine Zwischenlagerung, Direkt-Versand zum Kunden.

Was ist Crowdfarming?

Gelingen soll dieser Ansatz gegen die Verschwendung von Lebensmitteln durch ein einfaches Konzept: Die Kunden können einen Orangenbaum auf den Feldern in Valencia pflanzen und pflegen lassen und erhalten zur Erntezeit die Orangen vom eigenen Baum. Im ersten Jahr fallen Kosten von 80 Euro an, ab dann bezahlt man 60 Euro pro Jahr. Circa 80 kg Früchte erhält man pro Jahr, die man die gesamte Saison von November bis Mai nach Hause geschickt bekommen kann. So kommt die Ware immer frisch und saftig direkt vom Baum.

Weniger Abfall, bessere Früchte

Der große Vorteil hinter dieser Idee ist, dass auf diese Weise viel weniger Früchte im Müll landen und Zwischenhändler unnötig werden. Der Landwirt erhält dadurch mehr für sein Produkt und der Kunde bekommt frisches Obst aus bekannter Herkunft. Angebot und Nachfrage sind perfekt aufeinander abgestimmt, die Ernte erfolgt nur auf Bestellung, auch nicht perfekt aussehende Früchte werden verwendet, die Saison des Obstes wird respektiert – was will man mehr, um Nachhaltigkeit zu garantieren?

Erfolg bereits ersichtlich

Schon zwei Jahre nach Beginn des Projektes kann man Erfolge feststellen. Bereits 2.000 Orangenbäume wurden in Valencia angepflanzt.

Die Brüder Úrculo nennen ihre Idee Landwirtschaft 2.0 – ein Konzept, das sich auch problemlos auf andere Bereiche der Nahrungsmittelproduktion übertragen lässt. Ein Schritt in die richtige Richtung!

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